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CeBIT
2005
alles flauschig
und ohne Kabel
der PC wird
weichgespült! Auf dieser CeBIT standen überall
Wohnzimmereinrichtungen. Auf den ersten Blick ist es etwas
unverständlich, auf den zweiten Blick aber völlig logisch: der PC
(oder besser das digitale Gerät) erobert das Wohnzimmer.
Das war überall zu sehen und ist auch logisch. In meinem Bericht von
der CeBIT 2004 habe ich von "schnurlose
Datenübertragung überall" berichtet. Die Technik ist jetzt soweit
ausgereift, dass sie auch das Wohnzimmer erobern hilft. Früher war
ein PC im Wohnzimmer schwer vorstellbar: der Kasten war hässlich, es
lagen überall Kabel rum und oftmals verbreitete er auch noch nicht
unerheblichen Lärm.
Das war so! ändert sich aber: Es gibt PCs die sind so leise wie ein
Videorecorder, haben die Form eines HiFi-Verstärkers und lassen sich
über eine Fernbedienung steuern. Diese Teile werden oftmals über
Wireless LAN an das Internet angebunden und waren auf der CeBIT
überall in diversen Formen zu bewundern.
Interessant war auch das erneute Aufkommen von Powerline. Mit
Powerline können Daten über das herkömmliche Stromnetz innerhalb
einer Wohnung übertragen werden. Die Daten werden dabei mittlerweile
selbst für Videoübertragung ausreichend schnell übertragen. Die
Geräte machten einen sehr ausgereiften Eindruck. Die Vorteile liegen
auf der Hand: keine zusätzlichen Kabel, keine Strahlung und schnelle
Installation.
Wie die Daten zum PC kommen ist eigentlich egal, Hauptsache sie
kommen schnell. Eine Vielzahl der Anwendungen, die vorgestellt
wurden setzen mindestens eine schnelle DSL-Verbindung ins Internet
voraus.
Bei guter Datenanbindung kommt man leicht auf die Frage, ob man
nicht auch über DSL telefonieren kann. Die Lösung nennt sich VOIP
und schafft es Sprache über die Datenleitung zu übertragen. Es
wurden sehr viele VOIP Lösungen vorgestellt. Wobei es sich dabei um
ein Zusammenspiel von Soft- und Hardware handelte. Für den
Privatanwender scheint mir die Fritz Fon Box von AVM interessant zu
sein. Es gibt sie in verschiedenen Ausbaustufen - die Vorstellung
machte einen soliden Eindruck.
Die Vernetzung und die Möglichkeiten daraus waren auch bei
Vorstellungen der Gesundheitskarte zu sehen. Die Gesundheitskarte
soll die herkömmliche Krankenakte (oder besser Krankenakten) ablösen
- Die Daten sollen laufen, nicht die Kranken - das war ein sehr
schönes Motto eine Ausstellers.
UMTS wurde heftig beworben, eine Anwendung die nur mit UMTS wirklich
Sinn macht konnte ich nicht finden.
Das Notebook macht in Verbindung mit UMTS richtig Spass - und
Notebooks waren es auch, die fast überall zu sehen waren. Der
"klassische" PC ist vom Aussterben bedroht. Er wandert ins
Wohnzimmer, mutiert zu einem Notebook oder nennt sich Heimserver -
flauschig - eben.
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